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LOS - Lippischer Orientierungslauf Sommer
22. März - 11. Okt. 2026

Offene Lippische Meisterschaften Korbball
12.-13. Sept. 2026
Leopoldshöhe

Nachdem zuletzt 2018 der Jugend World Cup – ein internationales Turnier der besten nationalen Vereine – im Indiaca ausgespielt wurde, war es in diesem Jahr endlich wieder soweit und der 7. Jugend World Cup konnte in Vianden (Luxemburg) vom 21. bis 24.07.2026 ausgetragen werden. Vorab hatten sich die Jugend Mixed- und Jungen-Mannschaft der Spielgemeinschaft (SG) der CVJM Sylbach und Pivitsheide in der Altersklasse 11–14 Jahre qualifiziert, reisten aber nur mit fünf Jugendspielerinnen und -spielern für die Mixed-Mannschaft nach Luxemburg und bekamen für die Spiele Unterstützung von zwei Gastspielern vom CVJM Kamen.

Am 17. und 18. Juli 2026 fand zum Schuljahresende ein Trainingslager mit Zeltübernachtung der Kleinen Löwen statt. Nach einem ganzen Schuljahr, in dem die eigene Trainingshalle in Leopoldshöhe gesperrt war oder nur eingeschränkt genutzt werden konnte, war dieses Wochenende ein besonderer Moment für die verbliebene Gruppe. Ziel war es, den Kindern nach einer herausfordernden Zeit ein großartiges gemeinsames Erlebnis zu ermöglichen, mit dem sie gestärkt und mit schönen Erinnerungen in die Ferien gehen konnten.

Deutsche Meisterschaften sind immer ein Höhepunkt im Wettkampfkalender, insbesondere, wenn es die Ersten bei den Seniorinnen sind. Für Aliya-Jolie Funk galt es am vergangenen Wochenende bei den Finals in Hannover gegen die gesamte deutsche Spitze anzutreten und sich auch als jüngster teilnehmender Jahrgang positiv ins Gespräch zu bringen.

Gleich am ersten Gerät dem Sprung konnte Aliya-Jolie mit der fünftbesten Wertung auf sich aufmerksam machen. 13,067 Punkte gaben die Kampfrichterinnen für einen guten „Yurchenko“ mit ganzer Schraube. Auch das zweite Gerät, der Stufenbarren lief ordentlich und mit 11,967 Punkten und einer nahezu fehlerfreien Übung auch hier eine solide Leistung. Leider nicht fehlerlos verlief der Schwebebalken, mit einem Absteiger und mehreren kleineren Fehlern mussten an diesem Gerät Plätze abgegeben werden.

Das letzte Gerät, der Boden, lief wieder fehlerfrei und eine 11,967-Wertung brachten am Ende einen 12. Rang. Vielleicht nicht ganz die erhoffte Platzierung aber trotzdem insgesamt ein gutes Bild. Aliya-Jolie Funk begann Ihre turnerische Laufbahn beim TV Lipperode, trainiert seit nunmehr acht Jahren im Detmolder Turn-Leistungszentrum (KTV Detmold) und wird mit dem neuen Schuljahr zum Bundesstützpunkt nach Chemnitz wechseln, um mit den dort vorhandenen Bedingungen ihr großes Ziel anzugehen - Los Angelos 2028!!!

Wir wünschen ihr dazu viel Erfolg!

Titelgewinn und Wold Cup Qualifikation für die CVJM SG Sylbach/Pivitsheide

Am 20./21. Juni wurden in Dülmen die Deutschen Meisterschaften der offenen Klasse (19+) im Indiaca des Deutschen Turner-Bundes ausgespielt. Das Besondere in diesem Jahr: Die ersten beiden Mannschaften der jeweiligen Spielklassen qualifizieren sich für den World Cup 2027, einem internationalen Turnier der besten nationalen Vereine.

Die Spielgemeinschaft (SG) der CVJM Sylbach und Pivitsheide hat in allen drei Spielklassen jeweils eine Mannschaft gestellt.

Die Damenmannschaft war dabei neu zusammengestellt und wurde von Gastspielerinnen unterstützt. Die Mannschaft zeigte sich sehr engagiert und konnte in einigen Spielen gut mitgehalten, aber am Ende reichte es leider nur für den letzten Platz bei sieben Mannschaften.

Gemeinsam mit ihrem Trainer Michael Gruhl weilte Aliya-Jolie Funk (KTV Detmold) vom 16. bis 26. Juni zum Trainingscamp der Turn-Nationalmannschaft in Japan. Mit großen Erwartungen ging es auf den 12-stündigen Flug nach Tokio. Es stand dabei beim gemeinsamen Training mit der japanischen Auswahl nicht nur das Kunstturnen auf dem Plan, sondern auch eine Kultur, die sich doch in einigen Punkten von unserer unterscheidet und sich auch im täglichen Leben zeigt. Auffallend das sehr zuvorkommende Miteinander, der Respekt untereinander sowie auch die äußerste Zielstrebigkeit der Athletinnen.

Neben dem gemeinsamen Training - das japanische Team hatte ihre Vorbereitung auf die Asienspiele - stand natürlich auch Kultur auf dem Programm, vom Besuch alter Tempel bis zum quirligen Leben der japanischen Konsumwelt und Esskultur. Trainingsort war das Ajinomoto National Training Center im Norden Tokios, wo sich unter optimalen Bedingungen Spitzenathletinnen und Athleten auf Ihre Wettkämpfe vorbereiten. Damit waren auch für das Deutsche Team ideale Bedingungen vor Ort, um sich auf die Finals und die Europameisterschafts-qualifikationen kommenden Monat vorzubereiten.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Gauliga-Serie stand in unmittelbarer Folge der Mannschaftswettkampf der jüngsten LK 4 - Turnerinnen auf dem Programm. Hier kämpften in Lage die Turninnen von 7 Mannschaften um den begehrten Pokal. Für einen Teil der Turnerinnen von 7 bis 9 Jahren war es wie immer der erste Wettkampf an den Geräten, entsprechend groß war die Aufregung aber auch die Unterstützung durch Eltern und Geschwister im Zuschauerkreis. Alle Mädchen gingen an allen vier Geräten an den Start, schon bei den jüngsten Turnerinnen gab es gute Leistungen und ansprechende Übungen zu sehen. Den ersten Platz belegte die Mannschaft des TV Heidenoldendorf (131,30 Pkt.) vor der Mannschaft des TuS Kachtenhausen (128,15 Pkt.) und gefolgt vom TuS Helpup 11 (121,40 Pkt.)Die Tageshöchstwertung an den einzelnen Geräten erzielten Alissa Fink (Sprung und Balken), Marie Hering (Stufenbarren), Antonia Bergs (Balken) sowie Marlene Stratmann (Boden). Als besonderes Präsent konnten sich wieder alle Turnerinnen über die „Smiley“-Medaillen freuen.

Nils Nagel ist ein Mann, der immer nach Lösungen sucht. Seine Devise: „Machen statt Meckern!“ Wie das geht, zeigt der Mittfünfziger eindrucksvoll in seinem Ehrenamt beim TuS Leopoldshöhe. Ach was, sagen wir lieber in seinen Ehrenämtern, denn das trifft den, ja, Nagel auf den Kopf…

Fünf Mal die Woche geht es zum Training in Sportstätten. Nils Nagel macht alles bei Leo, wie er den Verein lässig nennt. Alles vom Breiten- bis zum Leistungssport. Er ist Vorstand des Gesamtvereins, Stützpunktleiter, Manager der Kunstturner, Trainer beim Nachwuchs, er treibt Sponsoren auf, hat den weithin bekannten Leo Junior Cup ins Leben gerufen, organisiert für den Turn-Drittligisten sogar Trainingshallen. „Unsere eigene Halle ist seit einem Wasserrohrbruch nicht mehr nutzbar.“ Fünf Mal die Woche geht es zum Training in Sportstätten der näheren und weiteren Umgebung, bis nach Hannover: „Die Halle dort ist 110 Kilometer entfernt.“

Den kompletten Bericht des LSB NRW gibt´s hier:  202605_Ehrenamt_NRW.pdf

Wieder einmal war der TV Lemgo Ausrichter eines Gauliga-Finales des Lippischen Turngaus. Die Turnerinnen erwartete in der Sporthalle Güldene Mine eine perfekt vorbereitete Halle, in der die Turnerinnen in allen drei Leistungsklassen – unterstützt und motiviert durch die zahlreich erschienen Zuschauer – ihre Übungen präsentierten. Im gesamten Wettkampf war zu spüren, dass die zum großen Teil sehr jungen Turnerinnen sich aus gemeinsamen Wettkämpfen bereits kennen und schätzen gelernt haben,  gegenseitiges Anfeuern spornte alle zu Höchstleistungen an.

In vier Disziplinen (Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und beim Boden) schickten die fünf Mannschaften vom TV Heidenoldendorf, TV Lemgo, TG Lage, TuS Helpup und TuS Kachtenhausen insgesamt 118 Turnerinnen in den Wettkampf. Ein besonderer Dank ging neben dem Ausrichter an die Kampfrichter, die am Finaltag insgesamt 336 Übungen zu bewerten hatten.

In der Leistungsklasse 3 setzten sich die Turnerinnen der TuS Helpup knapp vor dem TV Heidenoldendorf mit der Gesamtpunktzahl 442,8 gegen 442,1 durch. Der TV Lemgo belegte mit 420,0 Punkten den dritten Rang.

In den Leistungsklassen LK 4,1 und LK 4,2 setzten sich jeweils die Turnerinnen des TV Heidenoldendorf durch. In der LK 4,1 verwiesen sie mit 425,0 Punkten die TuS Helpup mit 420,5 Punkten und ebenfalls vom TuS Helpup mit 418,4 Gesamtpunkten auf das Silber- und Bronzepodest. In der LK 4,2 erreichte der TV Heidenoldendorf mit 414,9 Punkten die höchste Punktzahl, gefolgt vom TV Lemgo (413,5) und TuS Kachtenhausen (397,8).

Foto Egon Penner: Alea Wedel vom TV Heidenoldendorf am Schwebebalken

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14. Leo-Junior-Cup, NRW-Cup 2026 und Westfälische Seniorenmeisterschaften

Am Samstag, den 09.05.2026, veranstaltete der TuS Leopoldshöhe den traditionellen Leo-Junior-Cup, den NRW-Cup 2026 und die westfälischen Seniorenmeisterschaften. Die beiden letztgenannten Wettbewerbe dienten der Qualifikation für den Deutschland-Cup 2026 und für die Deutschen Seniorenmeisterschaften.

Knapp 30 Starter turnten bei dem 14. Leo-Junior-Cup die Jahrgangsbesten der Jahrgänge 2019 bis 2010 aus. Erfreulicherweise stellte der TuS die meisten Starter und mit sechs Podestplatzierungen passte auch die Klasse.

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