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Die Leopoldshöher Turner begrüßten am 12.03.2022 bei strahlendem Sonnenschein mit der Turngemeinschaft Kierspe/Gevelsberg den aktuellen Tabellenspitzenreiter der WTB Landesliga. Mit Elias Wittenberg, Lennard Meuter und Leon Ahrens mussten die Leopoldshöher auf drei starke Turner verzichten. Vor diesem Hintergrund waren die Erwartungen vor diesem Vergleich gering, der schließlich mit 195,00 : 179,05 Punkten deutlich zugunsten der insgesamt überlegenen Gäste ausging.

Zum Wettkampfauftakt gingen auf Seiten der Leopoldshöher die Nachwuchsturner Tim Apelt, Sandor Frank und Jan Luca Schwarz am Boden an den Start. Sie konnten ihr Können abrufen und wurden von Kampfgericht mit guten Wertungen für die Ausführung belohnt. Zum Abschluss gelang dem erfahrenen Turner Sebastian Ende noch eine vorbildliche Übung, bei der er fast gänzlich ohne den in Leopoldshöhe als „Ende“ bekannten Standfehler nach akrobatischen Elementen auskam. Diese Leistung wurde vom Kampfgericht mit der Tageshöchstwertung von 12,90 Punkten gewürdigt. Damit konnten die Leopoldshöher den Boden mit 35,30 : 35,05 Punkten mit hauchdünnem Vorsprung überraschend für sich entscheiden.

Obwohl die Leopoldshöher am Seitpferd ohne Sturz auskamen und ihre Übungen sicher zu Ende turnten, mussten sie sich den starken Gästen geschlagen geben. Nachdem die Gastgeber an den Ringen von den deutlich überlegenen Gästen um weitere 11,05 Punkte zurückgeworfen wurden, konnten sie nach der Halbzeit am Sprung mit gut ausgeführten Überschlägen noch ein weiteres Gerät für sich entscheiden.

Darauf folgte das lang ersehnte Wettkampf-Debüt als Geräteturner von Jan Breuer. Der 32-jährige Familienvater kommt ursprünglich vom Voltigieren und hat seine neue sportliche Heimat vor einigen Jahren in der Turnabteilng des TuS Leopoldshöhe gefunden, wo er sich seitdem als engagierter Trainer des Nachwuches verdient gemacht hat. In seiner Barrenübung präsentierte er unter anderem einen Schweizer Handstand und einen Rückwärtssalto als Abgang. Damit hatte er die anspruchsvollste Übung auf Seiten der Leopoldshöher. Mit seiner Leistung und dem Endergebnis von 11,05 Punkten zeigte er sich zufrieden: „Es war schön, meinen ersten Landesliga-Wettkampf in der heimischen Halle absolvieren zu können und ich bin froh, dass ich mich in meinem Alter noch einmal aufraffen konnte. Die Arbeit hat sich gelohnt“. Trotzdem ging der Barrenvergleich an die Gäste, die insgesamt schwierigere Übungen zeigten.

Sebastian Ende beendete den Wettkampf für die Leopoldshöher als dritter und letzter Turner am Reck. Mit einer starken Übung an seinem Paradegerät krönte der 30-Jährige sich mit fünf Geräten zum Sieger der inoffiziellen Einzelwertung und rückte sogar einen dritten Gerätesieg in greifbare Nähe. Leider konnte in der ausfallgeschwächten Mannschaft kein vierter Turner eine Reckübung anbieten, um diese Chance wahrzunehmen. So konnten die Gäste auch das Königsgerät knapp für sich entscheiden. Dennoch zeigte sich Stützpunktleiter Nils Nagel insgesamt zufrieden: „Angesichts der Umstände hat die Mannschaft eine ordentliche Leistung gezeigt“.

Am kommenden Samstag findet für den TuS Leopoldshöhe II der letzte Wettkampf der Landesliga-Saison in Stockum statt.

 

 
 
 

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