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WTB und LTG engagieren sich im Projekt der Stiftung Sicherheit im Sport

Mitglieder des Lippischen Turngaus (Norbert Börgerding, Ulrich Müller, Pia-Carola Caspari, Sabine Gruhl & Doris Tölle) arbeiten mit der Stiftung Sicherheit im Sport zusammen, um Maßnahmen zur Sportunfallprävention und Förderung der Sicherheit im Turnsport zu entwickeln.

Im Mai 2019 hat die Stiftung Sicherheit im Sport mit dem Projekt Vereinssport in der Kommune – mit Sicherheit verletzungsfrei! begonnen. In der ersten Projektphase wurde eine umfassende Recherche zu bestehenden Maßnahmen der Sportunfallprävention durch die Stiftung durchgeführt. Im Anschluss wurden diese durch Fachleute hinsichtlich Effektivität, Umsetzbarkeit und Akzeptanz im Vereinssport bewertet. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens haben sich die Städte Krefeld, Rheine und der Kreis Lippe als Pilotkommunen durchgesetzt.

In der aktuellen Projektphase geht es darum, Probleme und Baustellen in den Vereinen vor Ort zu ermitteln und gemeinsam mit Experten aus den Pilotkommunen sowie aus den Sportfachverbänden konkrete Hilfen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Diese werden zunächst in den Pilotkommunen erprobt und nach Entwicklung eines Konzeptes NRW-weit zur Verfügung stehen.

Aktive Mitarbeit des WTB und LTG an der Erarbeitung konkreter Maßnahmen

Seit August sind Experten des WTB und LTG mit der Stiftung Sicherheit im Sport zu Themen der Sicherheit im Turnsport im Austausch. Seit Anfang September haben sie in virtuellen Treffen sowohl für den Turnsport übergreifend als auch in sportartspezifischen Einzelgruppen (Gymnastik, Turnen & Trampolin) an konkreten Inhalten zur Förderung der Sicherheit und Sportunfallprävention im Turnsport gearbeitet. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops konkretisiert und für die Vereine aufbereitet.

Kinder und Jugendliche am häufigsten betroffen

Aufgrund der vorliegenden Verletzungsdaten wurden Zielgruppen für präventive Maßnahmen definiert. Eine Einschätzung des Verletzungsrisikos ist anhand der fehlenden Informationen zur Aktivenquote und zur Expositionszeit nicht möglich. Mittels der Vereinssportunfalldatenbank konnten Informationen zu den häufigsten Verletzungsmustern generiert werden. Davon abgeleitet haben die einzelnen Expertenteams konkrete Inhalte präventiver Maßnahmen erarbeitet.

Weniger Verletzungen, mehr Spaß!

Eine erste Erkenntnis: Sicherheit spielt im Turnsport bereits eine große Rolle. Es zeigen sich aber auch Bereiche, in denen Unterstützungsbedarf herrscht. Teilweise müssen Ausbildungskonzepte überarbeitet werden, Checklisten und Handlungsleitfäden für ÜL & Trainer*innen erstellt werden, verschiedenste Materialien digitalisiert und über die Webseiten des Verbandes und der Vereine verbreitet werden. So wurden bspw. konkrete Inhalte für Aufwärmprogramme oder ergänzende Übungen zur Vermeidung von Verletzungen erarbeitet. Es zeigt sich aber auch, dass vor allem in den Bereichen Sportinfrastruktur und Ausstattung Vereine vor allem an ihre finanziellen Grenzen stoßen und hier dringend Strategien zu ihrer Unterstützung gefunden werden müssen.

 
 
 

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